Posterbeiträge

Aufgrund der Absage der Fachtagung entfällt leider auch die Postersession.

Katja Schneller|PH Heidelberg  
Einschätzung der sprachlichen Fähigkeiten mehrsprachig aufwachsender Kinder in Deutschland: Identifikation möglicher Faktoren zur Bestimmung von Risikokindern in der frühen mehrsprachigen Entwicklung. 
Das Forschungsvorhaben untersucht Verfahren bzw. Kombinationen von Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung, um zwischen mehrsprachigen Kindern mit einer normalen Sprachentwicklung und mehrsprachigen Kindern mit einer risikoreicheren Sprachentwicklung unterscheiden zu können. Hierfür sollen in einem quer- und längsschnittlichen Design Verfahren zur Erfassung des Arbeitsgedächtnisses und allgemeiner sprachproduktiver/pragmatischer Fähigkeiten (Erzählfähigkeit) sowohl im Deutschen als auch in den Sprachen Türkisch und Russisch sowie familiäre Aspekte hinsichtlich ihrer Aussagekraft für die weitere Sprachentwicklung untersucht werden.    

Jasmin Schurat| Carl Remigius Medical School 
„Here’s How I Write“ – Eine Delphi-Studie zur Generierung einer einheitlichen, verständlichen deutschsprachigen Version des Selbsteinschätzungs-Assessments
„Here’s How I Write“ (HHIW) ist ein Selbsteinschätzungs-Assessment für Kinder, das die Betätigung Schreiben erfasst. Mit dem Ziel eine einheitliche und verständliche Version des HHIW für den deutschen Sprachraum zu generieren, wurde eine Delphi-Studie mit 2 Online-Befragungsrunden durchgeführt, an der 17 Ergotherapeutinnen mit Kenntnissen über das HHIW teilnahmen.                

Isabella Wiedmann| Europäische Fachhochschule
Akzeptanz von Bewegungsaccelerometrie bei Kindern mit Zerebralparesen
Unter der Prämisse, dass klinische Testungen Alltagsanforderungen nur eingeschränkt abbilden können, geht das Forschungsprojekt der Frage nach, ob 3-D Bewegungsaccelerometer auch im pädiatrischen Bereich bei Kindern mit CP einsetzbar sind. Für die Studie trugen 30 Kinder mit CP (GMFCS I&II) und 30 gesunde Kontrollkinder im Alter von 3-12 Jahren einen Bewegungsaccelerometer für 7 Tage zu Hause. Unter Laborbedingungen wurde ein 1-Minuten-Gehstrecken – Test durchgeführt.

Stephanie Moers| KH Freiburg
„Aber es ist halt ein Mensch.“ ─ Sichtweisen, Wertungen, Einstellungen in der Physiotherapie – eine qualitative Studie
Die Masterarbeit erforscht, welche Sichtweisen, Wertungen und Einstellungen Physiotherapeut*innen (PTs) bzgl. Verhalten und äußerer Erscheinung der Patient*innen haben, ob diese ihre Therapie beeinflussen und es Unterstützung gibt, diese zu reflektieren. 10 PTs wurden interviewt. Die Interviews zeigten, dass die PTs zwar werten, sie sich der Wertungen aber bewusst und bereit zur Reflexion sind, in der sie aber auf sich gestellt sind, da es wenig Austausch und Defizite in der Ausbildung gibt.

Julia Balzer| Europäische Fachhochschule
Implementation, Barrieren und Ressourcen Evidenzbasierter Praxis (EBP) in Deutschland – eine interdisziplinäre EBP-Landkarte der Gesundheitsberufe
Ziele des Forschungsprojektes sind es, den aktuellen Implementierungsgrad, Potenziale und Barrieren der EBP in den Therapieberufen zu erfassen sowie Lösungsideen für zukünftige Implementierungsstrategien der EBP in den Therapieberufen zu erreichen. Die vorläufigen Ergebnisse beruhen auf einem systematischen Review sowie einer validen Fragebogenumfrage zur therapeutischen EBP Anwendung & Haltung in Deutschland sowie Experteninterviews mit Fokussierung auf EBP Lösungsstrategien.

Elke Kraus | Alice Salomon Hochschule
Was bringt ein online-Studium zur interprofessionellen Gesundheitsversorgung für Praxis und Wissenschaft? – Sichtweisen von Studierenden und deren Kolleg*innen
Das Poster setzt sich mit den Ergebnissen der studentischen Selbstevaluation sowie der Arbeitskolleg*innenbefragung auseinander, so dass unterschiedliche Sichtweisen bzw. Wahrnehmungen aufgezeigt werden, die möglicherweise auch auf die interprofessionelle Sensibilisierung der IGo-Studierenden selbst zurückzuführen ist.

Ursula Walkenhorst | Universität Osnabrück
Martin Fischer | Ludwig-Maximilian Universität München
ILEGRA-Kollegiat*innen
Graduiertenkolleg ILEGRA ‚Interprofessionelle Lehre in den Gesundheitsberufen – Vermittlung, Prüfung, Evaluation‘
Seit dem 01.10 2018 fördert die Robert Bosch Stiftung für drei Jahre das Graduiertenkolleg ‚Interprofessionelle Lehre in den Gesundheitsberufen‘, das in Kooperation zwischen der Universität Osnabrück (Institut für Gesundheitsforschung und Bildung) und dem Klinikum an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin) durchgeführt wird.

Bettina Heinzelmann | Universität Osnabrück
Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines interaktiven Lernkonzepts unter Berücksichtigung von Lernergebnissen zum Erwerb interprofessioneller Kommunikationskompetenz
Das Vorhaben untersucht die Entwicklung interprofessioneller Kompetenzen – insbesondere der Kommunikationskompetenz – im Ausbildungssetting anhand einer Lehr-/Lernveranstaltung zum Erwerb interprofessioneller (Kommunikations-)Kompetenzen, speziell für Professionen der Therapieberufe. Die Effekte der theoriebasierten Konzeption werden im Rahmen eines Längsschnittdesigns auf verschiedenen Ebenen des Lernens evaluiert.

Cindy Brandes | Universität Osnabrück
Interprofessionell Ausbilden – Herausforderungen und Voraussetzungen für Hochschullehrende in den Gesundheitsberufen
Das Forschungsvorhaben untersucht die Voraussetzungen und Herausforderungen innerhalb der interprofessionellen Lehre in den Gesundheitsberufen. Durch die Befragung von Hochschullehrenden, welche interprofessionell ausbilden, sollen Ansatzpunkte für eine adäquate Vorbereitung der Hochschullehrenden identifiziert und herausgearbeitet werden.

Pia Natalie Gadewoltz | Universität Osnabrück
Zeitpunktentscheidungen für die interprofessionelle akademische Ausbildung – Eine qualitative Untersuchung der Curriculumentwicklung von Studiengängen der Gesundheitsberufe
Das Forschungsprojekt untersucht die curricularen Zeitpunktentscheidungen für interprofessionelle Lerngelegenheiten und die Begründungsrahmen mit denen interprofessionelle Veranstaltungen in Studiengängen der Gesundheitsberufe integriert werden. Neben der Analyse interprofessioneller Anteile in bestehenden Curricula der Studiengänge erfolgt eine qualitative Erhebung der objektiven und subjektiven Theorien der an der Curriculumentwicklung beteiligten Personen.

Michael Adams, Stefan Adelhelm, Martin Elgeti, Melissa Wolf | SRH Hochschule Heidelberg
science4practice – Ein Konzept zur Integration evidenzbasierten Arbeitens in die physiotherapeutische Praxis
Evidenzbasiertes Arbeiten (EBP) in den Therapieberufen ist ein zentraler Faktor zur Steigerung der Versorgungsqualität. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Konzepts zur dauerhaften Integration von EBP in eine Physiotherapiepraxis. Das methodische Vorgehen orientiert sich an Projektmanagement- und Implementierungstools (KTA, TDF). Das Ergebnis ist ein mehrphasiges Konzept zur Initiierung, Implementierung und Steuerung einer durchgängigen Evidenzorientierung im ambulanten Setting.